Regionaler Spargel hat die beste Klimabilanz

In der SWR-Sendung Marktcheck wurde Dr. Ulrike Eberle von corsus zu den Umweltauswirkungen von Spargel interviewt. Die Frage war, wie die Klimabilanz von importiertem Spargel im Vergleich zu regionalem Spargel aus Deutschland aussieht. Hier zeigt sich deutlich: Spargel aus Deutschland, der auch hier verzehrt wird, schneidet am besten ab.

Aber auch dies hängt davon ab, wie der Spargel angebaut wird. Denn wird der Spargelacker mit Abwärme, zum Beispiel aus Biogasanlagen, beheizt, dann sieht die Bilanz deutlich schlechter aus. Auch wenn der Abwärme keine Umweltlast zugerechnet wird, so schlagen doch das Verlegen der notwendigen Rohre und die Energie der Pumpe deutlich zu Buche. Aus Klimasicht wäre dann sogar Spargel aus Südeuropa besser. Ganz schlecht sieht es jedoch für Spargel aus Peru aus, der in der Regel mit dem Flugzeug zu uns gebracht wird. Er schneidet 10 Mal schlechter ab als deutscher Spargel.

Fazit: Um dem Klima etwas Gutes zu tun, lohnt es sich zu warten, bis der Spargel hier tatsächlich Saison hat! Und das Beste: in der Verkostung hat der deutsche Spargel am besten abgeschnitten – noch ein Grund mehr!

Für weitere Informationen lohnt sich ein Blick in den Hintergrundbericht.