Land Sector and Removals Standard des GHG Protocols ist veröffentlicht

Am 30. Januar 2026 veröffentlichte das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) den Land Sector and Removals Standard (LSR Standard) – den ersten global gültigen Standard für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen durch Landnutzung und CO2-Entnahmen. Der Standard tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und setzt neue Maßstäbe für die Glaubwürdigkeit, Konsistenz und damit auch die Vergleichbarkeit von Klimabilanzen.

DIHK beauftragt corsus mit Durchführung von Biodiversitätsschulungen für Unternehmen

Die DIHK Service GmbH hat corsus damit beauftragt, 2026 Biodiversitätsschulungen für die Unternehmen der regionalen DIHK/IHK-Biodiversitätsbündnisse anzubieten. Die Schulungen vermitteln praxisnahes Wissen und stellen konkrete Instrumente zum Biodiversitätsmanagement in Unternehmen vor.

Gemeinwohl-Bilanzierung: Landkreis Marburg-Biedenkopf übernimmt Vorreiterrolle

Die Kreisverwaltung des Landkreis Marburg-Biedenkopf hat als erste Kreisverwaltung in Deutschland erfolgreich eine Gemeinwohl-Bilanzierung nach den Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) abgeschlossen. Damit setzt der Landkreis ein starkes Zeichen für transparentes, verantwortungsvolles Verwaltungshandeln. Der Bilanzierungsprozess wurde fachlich beraten und begleitet von Dr. Anke Butscher, zertifizierte GWÖ-Beraterin der corsus GmbH.

Umweltbundesamt veröffentlicht Emissionsfaktoren für Unternehmensklimabilanzen

Kürzlich hat das Umweltbundesamt eine Liste mit Treibhausgasemissionsfaktoren für die Berechnung der klimarelevanten Emissionen von Unternehmen veröffentlicht. Unternehmensklimabilanzen sind das Instrument, um die Treibhausgasemissionen von Unternehmen systematisch zu erfassen und zu monitoren. Die corsus Expert:innen für Klima- und Ökobilanzen Felix Lücking und Dr. Ulrike Eberle waren vor der Veröffentlichung gefragt, die Liste zu kommentieren.

Ohne Daten keine Steuerung: Ein kritischer Blick auf den Omnibus-Trilog

Die Verhandlungen zum sogenannten Omnibus der EU gehen in die nächste Phase. Gerade vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig Transparenz und Klarheit in der politischen Debatte sind. Unternehmen fordern klare und stabile Rahmenbedingungen, der Finanzsektor benötigt belastbare Nachhaltigkeitsdaten und die Politik muss sicherstellen, dass Klimaziele wirklich erreicht werden können. corsus empfiehlt Unternehmen weiterhin, ihre Nachhaltigkeitsstrategien konsequent auszubauen und die Menschenrechte in ihren Lieferketten wirksam umzusetzen, sonst gehen sie damit ein erhebliches und langfristiges Risiko ein.

EU-Omnibus gestoppt: Politische Dynamik bremst Vereinfachung von CSRD und CSDDD

Die politische Debatte um den sogenannten EU-Omnibus, die Verhandlungen zur Vereinfachung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), aus der Perspektive von corsus.

Launch des VSME-Portals des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)

Am 9. September 2025 ist das neue VSME-Portal des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) gestartet. Es richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die nicht unter die Berichtspflicht der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) fallen, aber dennoch strukturiert und transparent über ihre Nachhaltigkeitsthemen berichten möchten.

CSRD im Omnibus-Verfahren: Entlastungen kommen – Relevanz bleibt

Die EU plant im Omnibus-Verfahren spürbare Vereinfachungen bei der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) und weiteren Regularien wie CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive), CBAM (Europäische COs-Grenzausgleichssystem) und EU-Taxonomie. Doch wer jetzt davon ausgeht, dass Nachhaltigkeitsanforderungen unwichtiger werden, irrt.

Biodiversitätsmanagement in Unternehmen. Ein Interview mit Dr. Ulrike Eberle und Dr. Verena Timmer

Dr. Ulrike Eberle und Dr. Verena Timmer erläutern im Interview, wie Unternehmen das zukunftsweisende Thema Biodiversität in ihr Management integrieren können, denn Biodiversitätsschutz ist kein „Nice-to-have“, sondern eine zentrale Zukunftsfrage.

Dr. Anke Butscher ist zertifizierte Nachhaltigkeitsmanagerin und Prüferin für Gemeinde- und Regionalentwicklung nach ISO 17024

Anke Butscher berät seit Jahren Kommunen bei der strategischen Implementierung von Nachhaltigkeit. Grundlage der Beratung sind die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und die Gemeinwohl-Ökonomie. Seit Mitte 2024 ist sie nach ISO 17024 zertifiziert und prüft zudem angehende Berater:innen entsprechend dieser ISO-Norm.